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Die Kooperationsklassen

Eine Kooperationsklasse ist eine Klasse an der Grund- oder Hauptschule, die eine Gruppe von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufnimmt. Der Förderbedarf darf dabei weder quantitativ noch qualitativ so hoch sein, dass ausschließlich eine Beschulung in einer Förderschule in Betracht kommt. Allerdings müssen die Schüler dem Unterricht an der Volksschule im Wesentlichen erfüllen können.

Eingerichtet werden können Kooperationsklassen überall dort, wo eine Gruppe von Schülern einer Förderschule in die Volksschule zurückgeführt werden soll und ein noch bestehender sonderpädagogischer Förderbedarf mit Unterstützung eines Sonderpädagogen (= Mobiler Sonderpädagogischer Dienst - MSD) kompensiert werden kann. Da oftmals die Schüler nicht im gleichen Stadtteil oder Ort wohnen, werden sie zu Gruppen zusammengefasst und auch außerhalb ihres eigentlichen Schulsprengels in einer Klasse eingeschult.

In Aschaffenburg sammelt die Fröbel-Schule schon seit einigen Jahren Erfahrungen mit den Kooperationsklassen. Im Schuljahr 2003/04 wurde hier die erste Kooperationsklasse eingerichtet, im aktuellen Schuljahr 20014/15 sind es  folgende Klassen:

      • Gutenberg-Grundschule: Klasse 2,3
      • Dalberg-Grundschule: Klasse 4
      • Pestalozzi-Mittelschule: Klasse 5a
      • Pestalozzi-Mittelschule: Klasse 6b
      • Pestalozzi-Mittelschule: Klassen 7b
      • Pestalozzi-Mittelschule: Klasse 8a, b
      • Pestalozzi-Mittelschule: Klassen 9a

Schülerinnen und Schüler der Fröbel-Schule, die hier meist in der ersten und zweiten Förderstufe (Klassen 1-4) gefördert wurden haben zum Teil ihren Förderbedarf so weit verringern können, dass der jeweilige Klassenlehrer eine Empfehlung zur Rückschulung an eine Volksschule aussprechen kann. Diese Schüler werden, wenn die Eltern dies wünschen, zu jeweils Gruppen von ca. 4 Kindern zusammengefasst und einer Hauptschule zugewiesen.

An der genannten Mittelschulen konnten  Lehrerinnen und Lehrer gewonnen werden, die bereit sind, eine Kooperationsklasse zu übernehmen. Diese Kooperationsklassen werden von einem Volksschullehrer und einem Sonderschullehrer der Fröbel-Schule stundenweise gemeinsam betreut.

Der Unterricht in der Kooperationsklasse findet auf der Grundlage der Lehrpläne für die Grund- und Mittelschulen statt. Auch die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf nehmen am gemeinsamen stundenplanmäßigen Unterricht teil, sie erhalten jedoch zusätzlich Fördermaßnahmen durch den jeweiligen Sonderschullehrer.

Diese zusätzlichen Fördermaßnahmen können sehr unterschiedlich sein und sind den Bedürfnissen der Schüler angepasst. Alle Kooperationsklassen werden pro Woche zusätzlich mit bis zu 8 Unterrichtsstunden vom MSD betreut. Die Sonderschullehrer unterrichten teilweise feste Kleingruppen parallel zum regulären Unterricht, teilweise unterstützen sie binnendifferenzierend den allgemeinen Unterricht.

 

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