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Der MobileSonderpädagogischeDienst

MSD-Konzeption

Gesetzliche Grundlage

    In Art. 2 des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEUG) heißt es: „Die sonderpädagogische Förderung ist im Rahmen ihrer Möglichkeiten Aufgabe aller Schularten“. Gesetzliche Grundlage ist Artikel 19 (BayEUG): „Zu den Aufgaben der Förderschulen gehören die Mobilen Sonderpädagogischen Dienste zur Unterstützung förderbedürftiger Schüler in den Schulen anderer Schularten (allgemeine Schulen) oder in Förderschulen.“

Ausgangslage in der Stadt Aschaffenburg

    Aschaffenburg besitzt insgesamt 18 Grund- und Hauptschulen, verteilt auf die einzelnen Stadtteile. All diese Schulen sollen von der Fröbelschule, als der einzigen in der Stadt mit dem Förderschwerpunkt Lernen, mit MSD-Stunden versorgt werden. Im laufenden Schuljahr 2015/16 hat die Fröbel-Schule insgesamt 83 MSD-Stunden zur Verfügung.

Verteilung der verfügbaren MSD-Stunden auf die Grund- und Hauptschulen

In den Kooperationsklassen

39 Stunden

In den Grundschulen

41 Stunden

In den Hauptschulen

41 Stunden

Nachbetreung ehemaliger Schüler

  1 Stunde

Mit welchen Schülern arbeitet der MSD?

Grundsätzlich betreut der MSD Schüler mit folgenden Förderschwerpunkten:

    • Lernen
    • Sprache
    • Körperliche und motorische Entwicklung
    • Emotionale und soziale Entwicklung
    • Geistige Entwicklung
    • Hören
    • Sehen

Da die Fröbelschule bekanntlich eine Schule zur Lernförderung ist, versteht sich beinahe von selbst, dass auch die MSD-LehrerInnen der Fröbelschule sich in oberster Priorität auf den Förderschwerpunkt „Lernen“ konzentrieren, mit anderen Worten Kinder mit Lern- und Leistungsproblemen fördern und betreuen. Für Schüler und Schülerinnen, bei welchen das Hauptproblem in anderen Förderschwerpunkten zu suchen ist, sollten demnach MSD-Lehrkräfte der betreffenden Förderschule angefordert werden.

Der Mobile Sonderpädagogische Dienst (MSD) der Fröbelschule betreut Schüler und Schülerinnen der Grund- und Hauptschulen der Stadt Aschaffenburg,

      die sonderpädagogischen Förderbedarf haben, bei denen jedoch der Verbleib an der Grund- oder Hauptschule ermöglicht werden soll,

      die von der Förderschule in die Grund- oder Hauptschule zurückgeführt wurden und noch  vorübergehend sonderpädagogischen Förderbedarf haben.

      Neben dem „normalen“ MSD sind in Aschaffenburg Kooperationsklassen eingerichtet, in denen Schüler und Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Regelklassen gemeinsam von Volksschul- und Förderschullehrkräften unterrichtet werden.

Was kann der MSD bieten?

Der MSD kann ...

      den Förderbedarf durch geeignete diagnostische Maßnahmen feststellen

      Schüler und ihre Lehrkräfte und Eltern bei schulischen Problemen beraten und in Konfliktsituationen vermitteln

      Schüler bei Problemen

      im Lern- und Leistungsverhalten,

      der Sprache,

      des Denkens,

      der Wahrnehmung,

      im Sozial- und Arbeitsverhalten,

      befristet betreuen und fördern (Arbeit am Kind)

      bei Kontaktaufnahme mit Fachärzten, therapeutischen Diensten, Schulamt, Jugendamt und sonstigen Beratungsstellen beraten (Arbeit für das Kind)

      Lehrkräfte und Eltern in wichtigen pädagogischen Themenbereichen fortbilden

Im aktuellen Schuljahr gilt weiterhin:

    Der MSD ist an einem Tag pro Woche (oder im zwei Wochen Rhythmus) für eine bestimte Stundenzahl an der Einsatzschule.

    Der MSD ist Ansprechpartner für alle sonderpädagogische Bereiche.

    Es gibt nur einen MSD an der Schule.

    Der MSD ist Ansprechpartner für SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf von der Einschulung bis zum Übergang in den Beruf.

    Der MSD der Kooperationsklasse ist der MSD für die gesamte Schule.

    Schulen ohne MSD wenden sich an den Beratungslehrer.

     

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